Ultraschall Behandlung (Sonophorese)

Ultraschallbehandlungen wurden für die Medizin entwickelt und finden immer häufigere Anwendung in kosmetischen und therapeutischen Bereichen.

Durch die Micromassage der Ultraschallschwingung entsteht eine leichte Tiefenwärme im Gewebe, was bei den meisten Kunden ein angenehmes Wohlbefinden auslöst. Die Gefäße erweitern sich und die Durchblutung der Haut wird gesteigert, der Lymphfluss angeregt und der Stoffwechsel und Entschlackung der Haut gefördert. Abgelagerte Stoffwechselprodukte werden besser aus dem Gewebe abgeleitet, zusätzlich wird die Muskulatur beruhigt und entspannt.

Damit können Regenerationsprozesse angeregt und der Talgfluss erleichtert werden. Die Haut sieht sichtbar frischer und klarer aus. Die Haut kann besser Feuchtigkeit und Wirkstoffe aufnehmen und wird dadurch praller und mit mehr Nährstoffen versorgt. Die Produktion von Elastin- und Kollagenfasern im Bindegewebe wird angeregt, wodurch sich die Elastizität und Zugfestigkeit der Haut verbessert wird. Daraus resultiert eine höhere Spannkraft, das Bindegewebe wird gefestigt, Fältchen werden vermindert und Cellulite kann entgegengewirkt werden. Die Haut wird gestrafft und revitalisiert. Verhärtungen und Vernarbungen können vermindert und die gesamte Hautstruktur verbessert werden.

 

Wirkungsweise einer Ultraschall-Kosmetik

Die Ultraschall-Kosmetik nutzt einige positive Wirkmechanismen der Ultraschalltherapie aus der Medizin. Diese Mechanismen sind größtenteils auch wissenschaftlich erwiesen. Bei der Ultraschallkosmetik kommen daher folgende Wirkprinzipien zum Einsatz:

  • Mechanische Wirkung: Beim Einsatz von Ultraschall-Kosmetik kommt es zu einer Vibrationswirkung. Der Schalldruck bewirkt Expansionen und Kompressionen des Gewebes, was einer tiefen Bindegewebsmassage entspricht. Des Weiteren unterstützt diese Vibration die Regenerationsfähigkeit der Haut.
  • Thermische Wirkung: Ultraschall erzeugt eine Tiefenwärme, welche wiederum in der Konsequenz die Produktion von Kollagen und Elastin anregt. Zudem fühlt sich durch die Wärme die Ultraschallbehandlung sehr angenehm an. Für die Anregung der Kollagen-Produktion sind allerdings zahlreiche Sitzungen notwendig. Fachlich wird diese Wirkung in drei Phasen unterteilt, wobei die Kollagenproduktion erst in der dritten Phase beginnt, d.h. nach ca. 2 Monaten bei regelmäßiger wöchentlicher Anwendung.  
  • Einschleusen: Das Einschleusen von Wirkstoffen durch Ultraschall-Kosmetik wird auch Sonophorese (oder Phonophorese) genannt, und erfolgt letztlich ebenfalls durch die Vibrationswirkung. Durch das Hin- und Herbewegen u.a. der Zellzwischenräume können diese mehr Substanzen aufnehmen. Die Aufnahme in die Haut erfolgt schließlich per Diffusion, welche zum Teil erhebliche Vorteile gegenüber der Iontophorese bietet. Außerdem hat Ultraschall einen Einfluß auf die Lipidstrukturen der Haut sowie die Durchlässigkeit der Gefäße.


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